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Erdfunkstelle Raisting
![]() Zum Start: Klick... Virtueller Ammersee-Panorama-Spaziergang... ![]() Was ist das? Wozu sind diese Riesen-Schüsseln gut? Wie funktionieren sie? Weithin sichtbares Kennzeichen des idyllischen Dorfs Raisting sind die südlich vor dem Alpenpanorama aufragenden Riesen-Antennen und das Radom (Kunstwort aus "Radar" und "Dom" - engl.: Kuppel). ![]() Foto: (c) G. Knauth: Teilansicht der Erdfunkstelle Raisting. Vor dem Dorf mit seiner Kirche St. Remigius sehen Sie einige der vielen Antennen. Rechts im Bild überspannt das "Radom" mit einem riesigen Kugeldach (Durchmesser 50 Meter) die erstgebaute Antenne, genannt "Antenne Nr. 1". 1964 von der damaligen Deutschen Bundespost in Betrieb genommen, hat die Erdfunkstelle seit 2006 einen neuen Besitzer, EMC Emerging Markets Communications Deutschland GmbH, Tochter der EMC Washington, U.S.A. Das Radom wurde von EMC nicht gekauft. In dem Radom soll einmal ein Industrie- und Technikmuseum entstehen. Doch heute schon können persönliche Führungen für die Erdfunkstelle Raisting vereinbart werden. ![]() Foto: Führung "Satellitenfunk & Erdfunkstelle Raisting". Der moderne Reisebus wird zum Winzling neben einer der großen Antennen.
Foto (c) G. Knauth: Überwältigend ist der Blick auf die Großantenne aus der Nähe. Bei der Führung wird detailgenau und allgemein verständlich erklärt, wie die Antennen und der Satellitenkontakt funktionieren. Informationen und Kontakt für die Vereinbarung einer persönlichen Führung zum Thema Satellitenfunk und Erdfunkstelle RaistingDie Führung "Erdfunktstelle Raisting" beantwortet Technik interessierten Menschen folgende Fragen:
Führungen können für kleine oder große Gruppen bis hin zu einer ganzen Reisebus-Gesellschaft durchgeführt werden. Kosten: Kleingruppe bis 20 Gäste pauschal 40 Euro. ab 20 Gäste 2 Euro pro Person Die Führungen finden nicht regelmäßig statt. Bitte vereinbaren Sie individuell einen Termin bei: Technik-Führungen Gerd Knauth Dipl.-Ing. (FH) Tel. 0881 2691. Informationen und Hintergründe zur persönlichen Führung an der Erdfunkstelle RaistingEMC, der neue Betreiber, nutzt zur Zeit sieben Antennen für seine weltweite Kommunikation, so wie es früher die Deutsche Bundespost und dann die Telekom praktizierte.Ohne die Betriebsräume im Inneren der Antennen zu betreten, erhalten Sie einen guten Überblick über die Funktionsweise einer Erdfunkstelle und erfahren, warum sie gerade hier, in Raisting angesiedelt wurde, wie und warum sich die Antennen bewegen, wozu überhaupt Satellitenfunk gebraucht wird, wie der Satellit arbeitet und wie die Antennen untereinander Kontakt halten. Darüber hinaus gibt es Hintergrundinformationen zur Geschichte der Satellitenkommunikation und Visionen zur weiteren Entwicklung. Als Besucher verstehen Sie nach dieser Führung mehr von weltweiter Kommunikation. Ablauf der Führung "Erdfunkstelle Raisting"Erklärungen und die Beantwortung Ihrer Fragen finden im Freien statt - oder bei schlechtem Wetter, wenn Sie als Busgesellschaft kommen, in Ihrem Bus.Die Zusammenhänge der Satellitentechnik werden anhand der sichtbaren Antennenkonstruktionen und der Gesamtanlage erklärt. Nur ein paar Schritte sind nötig, um die wichtigsten Standorte während der Führung aufzusuchen. Grafik-Tafeln visualisieren die technischen Zusammenhänge und machen sie leicht verständlich. Die Führung dauert in der Regel eine Stunde, kann jedoch nach Wunsch und auf Absprache verkürzt oder bei großem Interesse an der Satelliten-Technik auch vertieft werden. Erdfunkstelle Raisting - früher & heuteGegründet wurde die Gesamtanlage, als eine der ersten Erdfunkstellen auf der Welt, bereits im Jahr 1963 durch die Deutsche Bundespost.Mit der Privatisierung der „Deutschen Bundespost“ und Aufteilung in den selbstständigen Bereich „Telekom“ führte die Deutsche Telekom diese Kommunikationsdienste zum Zweck von weltweiten Telefonverbindungen, Daten- und Fernsehaustausch bis Ende 2005 durch. 2006 wurde die Erdfunkstelle an die internationale Gesellschaft „Emerging Markets Communications, Inc. (EMC)“ verkauft. Auch deren Tätigkeiten sind internationale Satellitenverbindungen und weitere Satellitendienstleistungen – im Prinzip wie sie von der Deutschen Telekom hier betrieben wurden. Derzeit sind sieben Großantennen im aktiven Einsatz. Die sich am Gelände befindlichen Antennen haben Spiegeldurchmesser von sieben bis zu riesigen 32 Metern. Wer mehr über die grundsätzliche Funktion der Antennen, die Geschichte und den Zweck der Erdfunkstelle, Aufgaben der Satelliten und zum Thema Satellitenfunk und weltweite Kommunikation wissen will, der kann sich bei der oben beschriebenen persönlichen Führung informieren. Nach oben... Fotos: (c) 2007 Ammersee-Region |
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